Vom 1. bis zum 2. Mai veranstaltete das Boardcenter Team Schwerin in Verbindung mit dem Kona Fun-Cup den Surfmarathon in Flessenow am Schweriner See. Die Wetterlage hätte nicht besser sein können, die Windvorhersage jedoch schon. Trotz der mäßigen Windbedingung wurde der Surfmarathon angeblasen. Surfer aus vielen Regionen Deutschlands und sogar aus Österreich waren für den Start gemeldet. Für einige Schweriner Starter ist die Lang- strecke nicht die
Hauptdisziplin, trotzdem wollten sie sich das nicht entgehen lassen und so wurden kurzer Hand passende Bretter aus dem Hinterland von Jürgen raus- gekramt und halbwegs startklar gemacht. Zehn Jahre Ruhezeit hinterließen ihre Spuren, die noch kurz vor dem Start grob beseitigt werden mussten. Nach dem Skeepersmeeting standen die Regeln fest, jedoch noch nicht der Kurs. Geplant war eine Strecke durch den kompletten Schweriner Innen und Außensee, von Flessenow bis Zippendorf und wieder zurück – immerhin über 40 km Luftlinie. Bei der aktuellen Windlage war jedoch allen klar, dass wir nicht am selben Tag ankommen würden. So ließen wir uns die Option offen, nur bis zum Paulsdamm zu Stegsegeln. Nach teilweise hektischer Materialvorbereitung ertönt dann 6 vor halb 12, der erste Signalton vom Startboot. Die 21 Surfer kreißten dann vor der Startlinie hin und
her, bis dann das Startsignal ertönt und wir mit wahnsinniger Geschwindigkeit, Downwind in Richtung Paulsdamm surften. Schon beim Start könnten man sehen wer sich in der Disziplin ein wenig auskannte und wer nicht. Begleitet wurde
die Regatta von drei Begleitbooten, die einen guten Job machten und uns stets mit Wasser und Obst zu Seite standen. Hiermit auch noch mal vielen Dank an die Jungs in den Begleitbooten und natürlich an den Regattaleiter Berge Dörner, der die Situationen immer im Griff hatte und dann auch die Entscheidung traf: „Wendeboje vor dem Paulsdamm“ die nach gut 1 ½ Stunden von den ersten Fahrern genommen wurden. . Auf dem Rückweg zahlten sich dann die Strategien aus oder auch nicht und es wurden noch einige Plätze hin und her getauscht. Nach 2:27h erreicht dann Andreas Wolter als erster das Ufer von Flessenow, gefolgt von Manuela Buch mit 2:28 h und Rainer Frohböse mit 2:31h. Bis auf die letzten Meter würde um jeden Platz gekämpft und es waren teilweise echt knappe Ergebnisse dabei. Zum Ende ließ der Wind noch mehr nach und nach einer Zeit von 3:46h erreichte dann auch der letzte Surfer das Ziel. Auch wenn der Wind nicht ganz auf unserer Seite war, ist der Surfmarathon super abgelaufen und stellte sich als gelungene
Veranstaltung dar. Neben dem Surfmarathon konnte man natürlich auch Material der Firmen Sailloft, Aerotech, F2 und Exocet testen. Am Abend hieß es dann bei Sonnenuntergang gemütlich grillen und den Abend mit den Storys des Marathons und den ein oder anderen Bierchen ausklingen lassen. Am zweiten Tag stand dann die Kurzstrecke auf dem Programm. Den Start auf Grund von zu wenig Wind zu verschieben – stellte sich leider als Fehler heraus, da sich der Wind noch weiter legte. Trotzdem würde irgendwie in zwei 10er Heats gestartet und die besten Stehsurfer ermittelt
Die Ergebnisse vom Marathon
1.Andreas Wolter 2h27min 11.Rainer Becker 2h45min
2.Manuela Buch 2h28min 12.Norman Deh 2h51min
3.Rainer Frohböse 2h31min 13.Kai Neugebauer 2h54min
4.Bernd Neumann 2h32min 14.Philip Horn 2h55min
5.Jan Pollack 2h35min 15.Roland Deh 3h10min
6.Stephan Johansen 2h38min 16.Henner Dörner 3h10min
7.Pastor 2h39min 17.Heiko Sietmann 3h10min
8.Stephan Krause 2h40min 18.Dietrich Bialas 3h13min
9.Rolf de Veer 2h41min 19.Eike Bialas 3h25min
10.Beate Hoffmann 2h44min 20.Bernhard Kolk 3h32min
21.Olaf Bluhm 3h46min







