DK Kurztrip

Nachdem entspannten Wochenende in Strömkendorf wollten es nun Henner, Bastie und Sven in Dänemark ordentlich krachen lassen und nach langer Zeit mal wieder Blasen an den Händen verspüren. Mit diesem Ziel ging es am Sonntag nach der Aufräumaktion in Strömke nach Hause und nach kurzem sortieren und einkaufen auf die Autobahn in Richtung Hvide Sande. Mit zwei

Autos kamen wir wegen Henner´s Bus zwar nur gemächlich voran, hatten dafür Punkte beim Spritverbrauch gesammelt. Nach den ersten 5 Kreisverkehren und  Panzern auf den Straßen war klar, dass wir Dänemark erobert hatten und es nun nicht mehr weit bis Hvide Sande war, wo wir uns nach 6,5 Stunden Autofahrt niederließen und vor den Dünen der Nordsee unser Quartier aufschlugen. Die Wetterdienste waren sich einig das der Montag ein windiger Tag werden sollten - und so machten wir uns kurz nach dem Aufstehen auf den Weg zum Westwind Süd Spot, wo wir erstmals entspannt frühstückten, den windig war was anderes. Nach einmal komplett „an und  auspellen“ und schönem Mittag überlegte sich der Wind es doch noch mal und wir drei fuhren uns mit 5.3 bis zum Abend kaputt. Der Westwind Süd Spot ist anders als der Name es vermuten lässt ein Ostwindrevier, von Südost bis Nordost ist alles möglich und deswegen fuhren wir wegen drehendem Wind am Dienstag nach Blavand, wo wir zwar über 36 Stunden mit Dauerregen geplagt wurden, uns aber bei Westwind, Stärke 6 Böen 7 auf der Nordsee austoben konnten. Der Spot ist

bei Westwind optimal, denn anders als Hvide Sande kommt der Wind nicht Onshore und mit brachialer Gewalt, sondern entspannt Sideshore von rechts, wo die Welle weniger brutal einrollt und somit sehr gut für uns als Flachwasserratten zum Spaßhaben und Üben ist. Spätestens jetzt waren Bastians und Svens Hände offen und wir hatten für eine Weile genug Salzwasser geschluckt bevor Chefkoch Sven wiedermal kochend überzeugen konnte, während Henner entspannt den „Abwasch“ machte indem er das Plastikgeschirr in den Müll warf. An dieser Stelle nochmal ein Lob an die gute Aufgabenverteilung. Zurück in Hvide Sande ballerte es nun immer mehr und sollte uns auch am nächsten Tag nicht enttäuschen. Als wir trotz Westwind auf die Fjordseite gingen, und am Westwind mit ablandigem Wind eine gebügelte Piste zum freestylen nutzten – brachen wir am Nachmittag zusammen, da nun endgültig der Drops beziehungsweise Wir gelutscht waren. Es reichte noch grade so um

Angel für zwei Stunden ins Hafenbecken zu schmeißen, wobei auch dies nur Verluste von Vorfächern und sonstigen Anhängern zur Folge hatte und wie zu erwarten kein Fisch brachte. Es fehlte leider Sportfischer Jonas der sonst die Teile an Land zog. Egal der Grill stand am Abend und wir hatten erneut ein schönes Menü mit Restetrinken von Bier und Havanna. Der nächste sonnige Morgen war ein schönes Abschiedsgeschenk und pünktlich um 10 Uhr machten wir uns Richtung Heimat. Eins bleibt jedoch neben den Blasen an den Händen!! Die Bilder, Videos, Erinnerungen und die Gewissheit schon bald wieder zu kommen.