Nach 15 Stunden Autofahrt und 4,5 Std. Fähre erreichten wir die Küste Korsikas, den Hafen von Bastia.

Ziemlich platt und ohne Schlaf fuhren wir Richtung Süden um die erste Schlafgelegenheit  zu suchen. Erster Stop war in La Marana am Etang de Biguglia.

 

Weiter an der Küste entlang, fanden wir Les Eucalyptus Camping kurz vor Solenzara. Nächsten Tag ging es vom Bett aufs Brett :). Bei 35° und 5-6 Bft konnte das Trainingsprogramm beginnen. 

Aus Süden bließ der scirocco und wir hatten 3 Stunden Spass. Nach anschließender Badesession und Schlauchbootfahrt mussten wir uns vom Platz verpissen, da durch den Wind der Bus im Staub versank. Mit Hunger auf Fleisch gings nach Solenzara in ein Restaurant. Grilled in der französischen Speisekarte klang perfekt, war leider Fisch!  

Mit unseren viel zu langen Vehiclen ist auf den überwiegend zu engen Straßen ein vorwärts kommen kaum möglich. Außerdem sind zur Ferienzeit viel zu viele Badetouristen unterwegs, die zusätzlich noch die Straßen zuparken. Nach 5-stündiger Irrfahrt haben wie die Bucht von Palombaggia erreicht.  

Drei Buchten weiter mit dem Schlauchboot, fanden wir einen traumhaften Strand zum Baden und Schnorcheln: Porto Novo.

 

 

Total genervt von Strecke und Touris verließen wir Palombaggia und fuhren zurück nach Solenzara und machten es zu unserer Basisstation.

 

Im Landesinneren entdeckten wir tolle Bergseen und -flüsse. Nicht nur die beeindruckende Kulisse, sondern auch das glasklare Süßwasser luden zum Baden ein und waren immer wieder Ziel für einige Ausflüge.

Ein weiteres Highlight war der Ausflug nach Bonifacio. Der Ort liegt auf 60 m hohen Felswänden, Richtung Meer ist er so nahe an den Rand der ausgewaschenen Klippen gebaut, dass es stellenweise so wirkt, als könnte der nächste Sturm Felsen und Häuser in die Tiefe schleudern. Eine Bootstour ist Programm!

Fazit: Mit nur einem Besuch dieser Insel ist es nicht getan, da sind sich Fricki und Mandy einig. Sie ist eben wirklich unvergleichlich schön, diese Insel, die schon bei den Griechen in der Antike den Namen kalliste, die Schönste, trug.

Allerdings wird ein Wiedersehen nicht in die Ferienzeit fallen und mit einer hoffentlich besseren Windausbeute.

 

Au revoir! A bientôt!

 

 

Hier gibts weitere Pic´s