Sardinien 2013

Im Studium standen 10 Exkursionstage auf Sardinen im Verlaufsplan. Kurze Hand wurden 8 Urlaubstage im Anschluss dazu gebucht. Im Vorfeld wurde der Bulli von Berge frühzeitig aus dem Winterschlaf geholt. Kurze Zeit später standen wir im Hafenbereich von Livorno und waren bereit für die Überfahrt nach Olbia (130 Euro für 2 Pers. und ein Bulli). Zunächst die Arbeit - dann das Vergnügen. Währende der Exkursion hielten wir uns zum größten Teil im Süden, rund um die Hauptstadt Cagliari, auf. Während der folgenden 8 Tage schlugen wir unsere Lager im Norden

auf. Direkt am ersten Tag ging es in das bekannte Porto Pollo. Spiegelglattes Wasser, Wind für das 4,6 Segel und Wassertemperaturen zum Barfußfahren versüßten den ersten Urlaubstag. Zu dieser Zeit war es kein Problem direkt in Porto Polle mit dem Bus zu stehen - solange man sich an die Parkline hält und nicht den offensichtlichen Camper mit Tisch und Stühle rausholt. Auf dem Wasser war schon einiges los aber niemals überfüllt. Die Surfstation vor Ort öffnet

ihr Türe erst um Ostern. Die nächsten 2 Tage ging es entspannt an der Küstenstraße in Richtung Sassari. Am Ende wartete die schöne Ecke rund um Stintino zum entspannen. Ein spektakuläre Bucht mit schroffen Felsen und Türkise blauen Wasser waren das Augenmerkmal. Der folgende Tag sollte sich als Traumtag herausstellen. Joggen, baden, Frühstück in der Sonne und eine konstante Thermik für das 5,2 Segel. Optimal funktioniert der Spot bei 0stwind. Aber auch bei Südwind mit stark ablandigen Wind funktioniert der Spot super. Zwischen den Inseln zog ich also den ganz Tag meinen Bahnen und fühlte mich wie in der Karibik... perfekt.

Weiter ging es Richtung Porto Ferro - ein schönes Plätzchen mit nettem Ausblick. Vorort befindet sich ein Strand der unter Wellenreiter recht bekannt ist. Laut Wetterbericht sollte sich der Mistral in den nächsten 2 Tage nicht von der schlechtesten Seite zeigen. Es war also Zeit für ein wenig Welle. Auf dem Rückweg in Richtung Olbia wurde Stopp am Spot La Ciaccia gemacht. Ein ausgezeichneter Spot zum Springen und Abreiten der Wellen. Vor Ort gibt es einen schöner Parkplatz mit direkten Blick aufs Wasser. Grüner Rasen zum Aufriggen und ein Restaurant für das gemütliche Abendbrot ist auch vorhanden. Nach 2 Tagen in den Wellen ging es wieder zur Fähre nach Olbia. Am Tag der Abreise und bereit für die Überfahrt frischte der Wind nochmal stark auf. Da die Fähre erst um 21 Uhr fuhr - wurde die Zeit nochmal spontan in Porto Pollo mit 4,0 überbrückt. Danach mussten wir dann aber wirklich los in das 10 Grad kalte Deutschland. Insgesamt war es ein super Trip... kann ich nur jedem zu dieser Jahreszeit empfehlen. Noch nicht super warm aber wesentlich besser als in Deutschland. Außerdem ist es auf Sardinen zu dieser Zeit angenehm voll und die Windausbeute könnte mit 5 aus 8 Tagen auch schlechter sein.