Vom 13. – 23. März ging es für, Mandy, Sanni, Berge, Fricki und Henner nach Ägypten in die Soma Bay. Eine Woche vorher wurden schon Mails unter dem Betreff „ Vorfreude“ mit den Windvorhersagen hin und her geschickt.(Folge:Schlafentzug bis Abflug) Mit drei

Boardbags und nicht alle mit der Vorschrift unter 30 kg ,war die größte Sorge -  wird das Material ankommen und wenn, in welchem Zustand?. Die Bedenken stellten sich jedoch ein, als das Zeug gesund am Flughafen gesichtet wurde und dann auch für 26 Euro vorbestellt im Pick Up zum Hotel transportiert wurde. Dank der praktischen Flugzeiten am Flughafen von Hannover, ging es noch am selben Tag auf´s Wasser zum einfahren. Die Prognose für die ersten Tage sahen gut aus, enttäuscht wurden wir nicht und riggten die kleinsten Segel um die 4,7 und 5,3 auf.

Die Soma Bay liegt eine Bucht vor Safaga und ist ausgestattet mit einer super Planet Surfstation wo wir für 60 Euro die Woche unser Zeug einlagerten. Die Station liegt vor dem Caribbean World und weist ein top Flachwasser Revier auf. Von dort aus lässt es sich optimal starten – ein kurzer Stehbereich von 5-10 Metern ist ideal zum beachstarten. Am Ende der Bucht wartet noch eine Sandbank mit Knietiefen Wasser auf euch, leider ist es hier etwas kappelig. Hauptwindrichtung ist hier morgens Nordwest, der fast komplett ablandig kommt jedoch etwas Böig durch das Hotel Interconti ist. Dafür findet ihr eine schöne Speedpiste und ein geiles Freestyle Revier. Am Nachmittag dreht der Wind meist auf sideshore und weiter draußen bilden sich kleine Windwellen die zum Springen einladen. Nach den ersten Tagen ging der Wind leicht zurück und wir konnten weiterhin entspannt 5,3 Segel fahren.

Nach 6 Tagen und völlig vom Wind angenervten anderen Touristen legte sich der Wind für 2 Tage nieder und man konnte mal das drum herum erkunden. Das Hotel wurde vor 2

Jahren eröffnet und macht äußerlich einen guten Eindruck. Leider wirkt die Anlage noch etwas trist und die Freizeit und Abendangebote sind noch nicht so weit ausgereift. Am Abend winkt eine schöne Disco und ein Nachtcafé mit Shisha-feeling, doch auf 10 Tage kann das schon mal langweilig werden. Man ist an die Anlage gefesselt, da außerhalb des Hotels nur Wüste ist - nicht so schön wie in der nördlich gelegenen Makadi Bay. Tauchen und Schnorcheln wird natürlich auch in der Soma Bay großgeschrieben und von der Tauchstation sind  kurze bis lange Trips buchbar. Weiters Highlight für uns war, eine 3 stündige Quadtour mit Sonnenuntergang in der Wüste. Für 35 Euro ordentlich am Gasharn spielen, wir sagen: „ war einfach nur Geil“.

Ja ansonsten Essen und trinken war OK aber nach 10 Tagen brüllte der Darm, und der Magen sehnte  sich nach Deutschen Essen. Sowjetische Freundschaft wurde auch hier wieder Groß geschrieben, russisch Freund war natürlich mit ,bis  zu 75 % vertreten.Wir sagen alle Druschba . Mehr Zeit zum entspannen blieb uns eh nicht, weil der Wind es noch mal gut mit uns meinte und die letzten beiden Tage noch mal aufdrehte. Anfangs eher Wind zum Kiten, was in der Soma Bay natürlich auch funktioniert.Vor der Station etwas Böig und löchrig, aber Dank dem Service der Planet Station, ist ein Übersetzten mit dem Schlauchboot in die nächste Bucht – vor dem

Interconti kein Problem. Dort wartet großes, flaches, stehtiefes Wasser und konstanter Wind auf euch. Für uns hieß es dann wieder die 5,3 Segel nass machen und Spaß haben. Noch mal die 2 Tage bei Sonne, 25 Grad und 6 Windstärken genießen bis es wieder ins kalte Deutschland ging. Auch der Transfer und Flug, samt Material hat auf dem Rückweg wieder gut geklappt. Zusammenfassend kann man sagen, 8 aus 10 Tagen Wind, 2 Wolken haben wir gesehen und eine gute Ägyptische Organisation für eine top Urlaub in der Soma Bay.

 

Auch vielen Dank and die Jungs und Mädels von der Planet Windsurfing Station

 

www.planetwindsurfing.com

 

 

Hier gibts weiter Pic´s